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Universität Freiburg startet umtun.ch mit digitalem Erzählformat von Volta Studio

Der neue Meilenstein ist die veröffentlichte Plattform. Für Kommunikations- und Digitaldienstleister zeigt das Projekt, wie Forschungsinhalte in ein gemeinsames Gestaltungssystem überführt werden.

Aktualisiert am 7. Oktober 20263 Min. Lesezeit

Stadtansicht von Freiburg in der Schweiz im Mai 2020, geografische Illustration, nicht die Website oder das Projektteam.
Illustration: E. Wassmer (BABA Octa), Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. Stadtansicht vom 26. Mai 2020, kein Bild des Digitalprojekts.

Die Universität Freiburg hat am 1. Oktober die neue Plattform umtun.ch vorgestellt. Das Schweizer Public-History-Projekt entstand mit dem Gosteli-Archiv und macht historische Forschung über freiwilliges Engagement zugänglich. Für Dienstleister ist der veröffentlichte Auftritt ein konkreter Projektabschluss. Wer vergleichbare Entwicklungen im eigenen Markt verfolgen möchte, kann PipeSignals kostenlos ausprobieren und einen eigenen Marktradar einrichten.

Was jetzt tatsächlich veröffentlicht wurde

Die Universität beschreibt neun historische Beispiele aus den Themenbereichen Flucht und Asyl, Abtreibung sowie Gewalt. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die gesellschaftliche oder rechtliche Normen hinterfragten. Das ist der fachliche Gegenstand der Plattform, keine Ankündigung eines neuen Standardprodukts für Institutionen.

Das Branchenmedium persönlich berichtet am 7. Oktober über die Umsetzung durch Volta Studio und nennt den 1. Oktober als Onlinedatum. Die Agentur begleitete das Projekt rund ein Jahr, von Konzeption und visueller Identität über UX/UI-Design bis zur Programmierung. Archivbilder, Dokumente und weitere Gestaltungselemente werden zu digitalen Geschichten verbunden. Ein gemeinsames Designsystem soll unterschiedliche Erzählverläufe ermöglichen.

Damit ist ein konkreter Leistungsumfang dokumentiert. Nicht belegt sind hingegen ein Folgeauftrag, ein Wartungsbudget oder gemessene Nutzungsergebnisse. Auch aus der langen Projektbegleitung lässt sich kein zusätzlicher Personalbedarf ableiten. Die Veröffentlichung ist der neue Meilenstein, nicht der Beginn der wissenschaftlichen Arbeit.

Der interessante Übergang liegt zwischen Inhalt und Format

Aus unserer Sicht ist das Projekt besonders für Kommunikationsberatung, Präsentationsdesign und digitale Redaktion relevant. Wissenschaftliche Materialien müssen verständlich werden, ohne ihre Herkunft und ihren Kontext zu verlieren. Für eine vergleichbare Aufgabe wäre deshalb nicht nur die Frage nach dem visuellen Stil wichtig. Zu klären wären auch die redaktionellen Zuständigkeiten, die Reihenfolge der fachlichen Freigaben und die Grenzen gestalterischer Verdichtung.

Eine Agentur könnte ihre Kompetenz beispielsweise mit einer kurzen, klar als Muster gekennzeichneten Geschichte zeigen. Neben dem fertigen Entwurf sollte sie erklären, welche Aussage aus welcher Quelle stammt, welche Passagen gekürzt wurden und wer eine Änderung freigeben müsste. Ein solcher Nachweis wäre aussagekräftiger als ein allgemeines Versprechen, komplexe Themen einfach zu machen. Er ersetzt allerdings keine Kenntnisse über den tatsächlichen Auftrag.

Nach dem Start beginnt eine andere Qualifizierung

Für mögliche ergänzende Leistungen wäre zunächst zu prüfen, ob überhaupt weitere Inhalte geplant sind und wer den laufenden Betrieb verantwortet. Ebenso wären Nutzungsrechte, redaktionelle Pflege und die Übergabe an interne Mitarbeitende sinnvolle Gesprächsthemen. Die gelesenen Veröffentlichungen beantworten diese Fragen nicht und melden keine offene Beschaffung.

Ein Beratungsangebot müsste daher eine bestätigte Aufgabe benennen: etwa einen vereinbarten Redaktionsprozess oder die Schulung einer klar definierten Nutzergruppe. Es wäre unangebracht, aus dem Launch ungeprüft einen Bedarf an Überarbeitung abzuleiten. Die vorhandene Agenturleistung ist dokumentiert; zusätzliche Lieferantenrollen sind es nicht.

Welche nächste Information helfen würde

Ein angekündigter Ausbau, veröffentlichte Erfahrungen aus dem Betrieb oder ein konkreter Auftrag für weitere Inhalte wären belastbare Folgesignale. Bis dahin eignet sich umtun.ch als beobachtbares Umsetzungsbeispiel, nicht als fertiger Vertriebslead. Weitere Projekte finden Sie in unserer DACH-Ausgabe für professionelle Dienstleistungen. Mit einem kostenlosen PipeSignals-Test lässt sich die Beobachtung auf den eigenen Markt ausrichten.

Häufige Fragen

Ist umtun.ch bereits veröffentlicht?
Die Universitätsmeldung vom 1. Oktober stellt die neue Website vor. Persönlich nennt ausdrücklich den 1. Oktober als Onlinedatum. Ein eigener Funktionstest war nicht möglich.
Welche Leistungen erbrachte Volta Studio?
Persönlich nennt Konzeption, visuelle Identität, UX/UI-Design und die Programmierung.
Ist ein Folgeauftrag ausgeschrieben?
Die gelesenen Quellen nennen keine offene Ausschreibung und kein Budget für weitere Dienstleister.

Vollständig gelesene Quellen vom 7. Oktober 2026: Universität Freiburg, Mitteilung vom 1. Oktober, und persönlich, Bericht vom 7. Oktober. Die Universität belegt das institutionelle Projekt; persönlich beschreibt die Agenturumsetzung in einem eigenen redaktionellen Kurzbericht auf Mitteilungsbasis, nicht als Kopie der Universitätsmeldung. Der dort genannte Onlinestart ist der relevante Meilenstein. Ein direkter Abruf von umtun.ch scheiterte im Recherchewerkzeug; es wurde kein eigener Funktionstest durchgeführt. Dienstleisterfragen sind redaktionelle Analyse.

Geografische Illustration: « Skyline Fribourg », Aufnahme vom 26. Mai 2020 von E. Wassmer (BABA Octa). Wikimedia-Commons-Dateiseite, Lizenz CC BY-SA 4.0. Das Bild zeigt die Stadt, nicht die Website oder das Projektteam.

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